DIE CABBASISI DES PRINZEN

Realität und literarische Fiktion kehren an den Orten des Leoparden überheblich zurück. Von der Burg von Donnafugata bis zum Palast von Salina; vom mürrischen Kommissar zum desillusionierten Prinzen: Don Fabrizio.

Er ist sich bewusst, dass die Welt, der er angehört, der Adel, dem Untergang nahe ist und die Aussichten auf das „Neue“ nur Illusionen sind.

„Damit alles so bleibt, wie es ist, muss sich alles ändern“, sagt sein Neffe Tancredi, den er selbst ermutigt hat, sein Glück und seinen Platz in der aufstrebenden Klasse zu suchen. Er hat kein Vertrauen mehr in den „neuen“ Don Fabrizio, sondern verharrt regungslos.

Er vertraut seinen Pessimismus nur den Sternen an und erwartet resigniert den Tod. Es braucht wirklich die Cabbasisi, um das sich ändernde Schicksal furchtlos zu akzeptieren und sich nach Frieden zu sehnen.

Die Cabbasisi del Principe repräsentieren leidenschaftlich das Sizilien des Leoparden. Das blendende Licht der Sonne, das in den Zitronen von Syrakus scheint; die frische Minze der Mäßigkeit, die die Hitze besänftigt; die Orangenblüten, die zaghaft, aber stark jene Kruste aufreißen, die die Hitze in der sizilianischen Erde erzeugt hat und die ihre eigenen Bewohner bewahren.